Willkommen beim Kindergarten Rumpelstilzchen e.V.

Ich nehme Dich an, wie Du bist, und vertraue auf Deine Fähigkeiten.
Wenn Du mich brauchst, bin ich da.

Wir sind eine private Elterninitiative, die 1984 gegründet wurde. Das Häuschen des Rumpelstilzchens, das gleich neben Wald und Wiese liegt, hat Platz für 18 Kinder zwischen 2 und 7 Jahren. Die Betreuungszeiten sind von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr, freitags von 8.00 Uhr bis 14.30 Uhr.

Die Basis der pädagogischen Arbeit im Rumpelstilzchen ist  die gewaltfreie Kommunikation nach Thomas Gordon. Das Gordonmodell vermittelt eine Haltung, die Konflikte nicht durch die Ausübung von Macht, sondern durch kommunikative und empathische Kompetenz lösen lässt.

Die Verbundenheit und Achtsamkeit mit der Natur ist einer der Schwerpunkte unserer Arbeit. Wir gehen jeden Tag, auch bei Wind und Wetter nach draußen in unseren Garten und machen freitags einen Ausflug – in den Wald, auf die Wiese, aber auch ins Theater, ins Museum, zur Feuerwehr oder Polizei, je nach den aktuellen Interessen der Kinder.

Eine Besonderheit des Rumpelstilzchens ist, dass wir dank unseres Therapiehundes „Boomer“  tiergestützte pädagogische Arbeit anbieten können: die Kinder lernen den richtigen Umgang mit Hunden und haben die Möglichkeit, Verantwortung und Sozialverhalten zu üben.

Mittwochs findet musikalische Früherziehung statt. Dazu besucht uns eine Musikpädagogin, die mit den Kindern singt, tanzt, spielt und Instrumente ausprobiert. Das Ziel ist, Musik erlebbar und erfühlbar zu machen.

Durch die Aufnahme des Kindes in den Kindergarten werden die Eltern Mitglieder des Vereins. Die Mitarbeit der Eltern ist von wesentlicher Bedeutung für den Kindergarten, denn die Zusammenarbeit aller Eltern stellt den Rahmen für die Arbeit des Kindergartens und deren Mitarbeiterinnen sicher und bietet die Möglichkeit aktiver Beteiligung.

Uns ist es ein großes Anliegen eine Form der Gemeinschaft zu leben, in der jede Person mit ihrer Haltung, ihren Bedürfnissen und Werten geschätzt und ernst genommen wird. Wir möchten, dass sich alle in ihrer Individualität bei uns wohl fühlen können.

 

Brief der Kindergartenleiterin zur Verlängerung der Kindergartenschließung

Liebe Eltern,

gestern gab es neue Entscheidungen von Bund und Ländern (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/bund-laender-beschluss-17442249 ), die das weitere Vorgehen in der Pandemie regeln. Darauf haben wir alle gewartet, jeder mit unterschiedlichen Wünschen dazu. Daraus geht hervor, dass eine Öffnung langsam, in Teilschritten stattfindet und die Kindergärten nach wie vor, auch über den 04.05. hinaus, geschlossen bleiben. Allerdings möchte man den Katalog der systemrelevanten Berufe derer, die Anspruch auf eine Notbetreuung haben, erweitern. Was derzeit dazu gehört findet ihr unter folgendem Link https://paritaet-bw.de/leistungen-services/fachinformationen/neue-landes-verordnung-erweitert-den-berufskatalog-der-kritischen-infrastruktur . Sobald ich etwas über die Erweiterung weiß, werde ich Euch dies umgehend mitteilen.

Das bedeutet, dass wir nochmal neu schauen müssen, ob es bei uns Kinder gibt, deren Elternteile beide in einem „systemrelevanten“ Beruf arbeiten und damit Anspruch auf eine Notbetreuung haben. Bitte meldet Euch bei mir, sollte das der Fall sein.

Bisher ist dies der Rahmen, den der Bund vorgibt. Konkrete Anweisungen vom Land Baden-Württemberg gibt es derzeit noch nicht. Ich vermute, dass dies in den nächsten Tagen so sein wird. Dann bekommt ihr umgehend Informationen dazu.

Nun noch ein paar persönliche Worte:

Ich habe mit dieser Entscheidung gerechnet und finde sie grundsätzlich auch sinnvoll. Aber ich muss trotzdem an viele Menschen denken, die es momentan sehr schwer haben, Betriebe, die schon insolvent sind oder kurz vor dem „Aus“ stehen, Menschen, die in Krankheit oder im Sterben nicht von Angehörigen begleitet werden können, alte Menschen, die keinen Besuch (z.B. in Altersheimen) bekommen können und Familien, in denen Kinder ohnehin einen schweren Stand haben und die katastrophalen, teilweise gewalttätigen Situationen derzeit kaum entrinnen können.

Aber auch für Familien, die in einem positiven Kontext leben und für die das Wohl der Kinder an erster Stelle steht ist dies eine schwierige Zeit. Wir befinden uns in einer Krise, in einer Ausnahmesituation, die wir so alle noch nicht erlebt haben. Das macht Angst und verunsichert. Sowohl die Kinder als auch uns Erwachsene. Wie also damit umgehen?

Was, wenn wir ungeduldig, genervt und hilflos sind? Was wenn wir überlastet sind und es dadurch wenig Platz für die Bedürfnisse der Kinder oder meine Eigenen gibt?

Was machen wir mit unseren Gefühlen in dieser Zeit?

Wir nehmen sie an. Wir nehmen an, dass wir unsicher sind und vielleicht auch Angst haben. Wenn unsere Kinder nun zu uns kommen mit ihren Sorgen, Gedanken und Ängsten, ist es das Wichtigste, diese genauso anzunehmen und ernst zu nehmen. Verständlich, wenn ihr eure Kinder beruhigen wollt. Oft neigen wir Erwachsenen dann aber dazu, den Kindern zu sagen, sie müssen doch keine Angst haben, alles werde schon gut. Doch damit tun wir den Kindern keinen Gefallen.

Was Kinder brauchen, ist das Gefühl, mit ihren Sorgen und Ängsten ernstgenommen zu werden. Das Gefühl, es ist in Ordnung, wenn ich Angst habe. Mama und Papa halten das mit mir zusammen aus.

Ermutigt es, genau zu erzählen, was es denkt, was es fühlt, wovor es Angst hat. Ein Kindergartenkind hat sicher andere Ängste als ein Schulkind. Oft wissen wir Erwachsenen gar nicht genau, was ein Kind beunruhigt. Wenn wir unser Kind ermutigen, über seine Sorgen und Gedanken ausführlich zu erzählen, fühlt es sich verstanden und angenommen. Und das ist eigentlich schon das Wichtigste, was wir für ein Kind in einer Krise tun können! Und wenn wir ihm dann noch signalisieren, egal was passiert, ich bin da, haben wir schon sehr viel getan.

In einer Krise nicht alleine sein mit seinen Gefühlen ist das Beste was einem Kind und auch jedem Erwachsenen passieren kann!

Und was ist mit eurer „Genervtheit“, eurer „Wut“, eurer „Hilflosigkeit“, wenn ihr z.B. schon zehn Mal erklärt habt, dass ihr jetzt Ruhe benötigt, aber es trotzdem nicht klappt?

Das ist so, das könnt ihr auch annehmen. Niemand kann die ganze Zeit geduldig mit seinem Kind sein. Ihr habt eine Beziehung zu euren Kindern, die auch mal schlechte Laune oder einen Konflikt aushält. Auch hier ist jedoch von Bedeutung wie transparent ihr seid. Es ist wichtig eure Kinder wissen zu lassen, warum es gerade schwierig für euch ist. Teilt euren Kindern auch mit wie ihr euch fühlt, damit sie nicht das Gefühl haben „schuld“ zu sein.

Natürlich leiden wir und auch unsere Kinder im Moment unter den tatsächlichen Einschränkungen, die diese Situation mit sich bringt. Die Kinder dürfen nicht in den Kindergarten/ Schule und sie dürfen ihre Freunde nicht zum Spielen treffen. Die Situation zu Hause ist vielleicht angespannt, weil alle plötzlich mehr Zeit miteinander verbringen und dadurch natürlich auch mehr Konflikte entstehen können. Doch anstatt sich darüber zu ärgern, was alles nicht wie gewohnt funktioniert, wie wäre es, mit den Kindern zusammen folgendes Familienprojekt ins Leben zu rufen:

Was ist JETZT in diesem Moment gut und möglich?

Wir sind gesund. Wir haben ein schönes Zuhause. Wir haben genug zu essen. Wir sind zusammen. Wir sind nicht alleine. Wir haben eine Familie. Wir haben Bücher und Spielzeug. Es gibt Computer und Telefone. Wir können an die frische Luft gehen und so vorhanden vielleicht im Garten spielen …

Schult den Blick der Kinder und euren für das, was JETZT gut ist.

Vielleicht setzt ihr euch zusammen, nehmt ein großes Blatt Papier und jeder malt oder schreibt auf, was ihm dazu alles einfällt. So entsteht ein schönes Bild und damit automatisch ein Gefühl von Dankbarkeit. Gerade eine Krise ist eine gute Gelegenheit für uns, Dankbarkeit zu erleben und zu fördern. Vielleicht führt ihr innerhalb der Familie ein Dankbarkeitsritual ein. Jeden Abend kommt die ganze Familie zusammen und jeder sagt etwas, wofür er heute dankbar war.

Lasst uns unsere Aufmerksamkeit auf das lenken, was JETZT gut ist, was uns auch in dieser Krisenzeit alles möglich ist und wofür wir dankbar sein können.

Lasst uns den Fokus nicht auf das legen, was gerade nicht möglich ist, sondern die Chancen nutzen, die diese Zeit auch mit sich bringt.

Vielleicht eine Kissenschlacht, ein Videoanruf bei Oma/Opa, ein Wasserschlauch und Sand im Garten, gemeinsam backen…… Alles, was Freude macht, ist gut!

Gebt Euren Kindern und euch das sichere Gefühl: Ich bin nicht allein. Wir zusammen als Familie gehen durch diese besondere Zeit.

Wir als Kindergartenteam möchten euch ebenfalls gerne unterstützen. Natürlich weiterhin mit dem wöchentlichen Frühlingsnewsletter mit Spielideen, Liedern, Rätseln und mehr. Zusätzlich haben wir heute in der Teambesprechung vereinbart, dass wir jede Woche einen „virtuellen Stuhlkreis“ auf Video aufnehmen, so wie er sonst auch jeden Tag stattfindet. Dabei gibt es Spiele zum Mitspielen, Lieder zum Mitsingen und- spielen, Geschichten…. Diese Videos können die Kinder dann anschauen und mitmachen. Gedreht wird im Kindergarten, damit den Kindern auch das räumliche Umfeld vertraut bleibt und sie es immer wieder sehen (natürlich unter Einhaltung der Vorschriften).

Außerdem werden wir in den nächsten Tagen telefonisch mit jeder Familie in Kontakt treten, um zu hören, wie es euch geht, was euch bewegt und ob wir noch etwas tun können, um zu unterstützen. Wenn ihr mit bestimmten Situationen Schwierigkeiten habt oder einfach mal ein offenes Ohr braucht, dann meldet euch gerne jederzeit bei uns!

Im Anhang findet ihr wieder Ideen für zu Hause, allerhand zum Thema „Wetter“. Eigentlich läuft das im April ja anders und es gibt viel mehr Regen, Kälte und weniger Sonnenschein 😉 Aber – lenken wir unsere Gedanken auf das was ist: Es ist wunderbar so viel Sonne zu haben und auch den Garten, Balkon, den Wald nutzen zu können um wieder Kraft zu tanken.

 

In diesem Sinne ganz herzliche Grüße

Jule, Anne, Julia und Michi

 

Brief der Kindergartenleiterin zur vorübergehenden Schließung des Rumpelstilzchens wegen Corona

Liebe Eltern,

einen solchen Elternbrief habe ich noch nie geschrieben und musste daher selbst über so einiges nachdenken, bevor ich es hier mit euch teilen konnte.

Die vergangene Woche habe ich emotional so einiges durchlaufen von Ungläubigkeit, Unsicherheit über Unruhe und Sorge bis hin zu Ängsten. Vermutlich erging es den meisten von euch ebenso. Ich war zum ersten Mal seit langem unsicher, ob ich der Verantwortung als Leitung eines Kindergartens gerecht werden kann und auch wirklich verantwortungsbewusst handle im Sinne des Schutzes eurer Kinder.

Jetzt wurde mir diese Verantwortung genommen – und ganz ehrlich – darüber bin ich wirklich erleichtert.

Man hat uns eine „Zwangspause“ auferlegt, die zunächst natürlich zweifelsohne ganz individuell auch mit vielen Fragen, Sorgen und Ängsten überschattet ist (Wie betreue ich meine Kinder? Wird meine Prüfung trotzdem stattfinden? Was mache ich mit Oma/Opa? Sollen wir noch soziale Kontakte pflegen?) Und vermutlich wird das ein oder andere keine wirklich zufriedenstellende Lösung für uns alle ergeben.

Aber – wer mich kennt, weiß, dass ich mich auch immer wieder frage welche positiven Aspekte eine Situation mit sich bringt und das habe ich auch dieses Mal getan. Wir bekommen ein großes Geschenk – nämlich Entschleunigung. Plötzlich entfallen alle Verpflichtungen nach außen, weil Veranstaltungen, Kurse, Meetings etc. abgesagt werden. Wir dürfen uns mehr nach „innen“ wenden und uns auf Familie, vielleicht auf das Gärtnern, auf Renovierungsarbeiten oder Aufräumaktionen zu Hause (die schon lange mal gemacht werden wollten) konzentrieren und können vielleicht so auch den positiven Aspekt der „Stilllegung“ genießen. Trotzdem brauchen wir nicht auf soziale Kontakte verzichten – im Zeitalter des Internets können wir miteinander sprechen und uns sehen, in Internetplattformen werden viele Hilfsangebote gemacht für diejenigen, die Unterstützung benötigen.

Ich möchte keinesfalls die Lage verharmlosen oder Sorgen herunterspielen – diese sind da und sie haben Berechtigung. Es ist mir nur wichtig in diesem „Durcheinander“ und dem vielen Neuen auch zu sehen, dass wir auch die Chance haben Schönes zu erleben!

Wie geht es jetzt im Rumpelstilzchen weiter?

In Absprache mit dem Vorstand haben wir teamseitig entschieden zunächst die Entwicklung in Baden-Württemberg/Deutschland abzuwarten. Sollte es danach noch möglich sein, wollen wir die Zeit nutzen um im Kindergarten ein bisschen was zu sortieren, aufzuräumen uns mit Qualitätssicherung zu beschäftigen… eben mit den Dingen, für die sonst wenig Zeit bleibt.

Die Stadt Neckargemünd hat dazu aufgerufen, dass alle Einrichtungen zusammenhelfen, um Notgruppen auf die Beine zu stellen, in denen Kinder betreut werden können deren beide Elternteile oder bei Alleinerziehenden, der Elternteil, in einem systemkritischen Beruf beschäftigt ist. Als systemkritisch gelten beispielsweise: Polizei, Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten, Lebensmittelproduktion und -einzelhandel, Müllabfuhr, Energie- und Wasserversorgung. Da die Erzieher, die in diesem Fall eingesetzt werden dürfen, unter 60 Jahren sein müssen und keine Kinder unter 10 Jahren haben dürfen, werden Jule und ich zur Verfügung stehen um, falls notwendig, diese Notbetreuung zu unterstützen.

Ich bin per Email regelmäßig mit Stadt, Gesundheitsamt und Kultusministerium verknüpft, so dass wichtige Informationen zeitnah an euch weitergegeben werden können.

[…]

Sollten bei euch jetzt noch Fragen offen sein, dann könnt ihr mich gerne anschreiben – per mail oder WhatsApp.

Jetzt bleibt mir ansonsten nur noch euch und eurer ganzen Familie eine gute „Aus“zeit zu wünschen – Bleibt alle gesund, damit wir uns ganz bald wieder aufeinander freuen können 😊

Herzliche Grüße, fühlt euch umarmt (so geht das ja noch 😉)

Michi

 

Spendenaufruf – Empfehlung des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Kindergarteninitiative Rumpelstilzchen e.V. bereichert seit über 30 Jahren durch konzeptionelle Besonderheiten die Kindergartenlandschaft unserer Stadt Neckargemünd. Wir schätzen uns glücklich, eine Einrichtung mit so gutem Ruf am Ort zu haben. Der Kindergarten Rumpelstilzchen ist daher fester Bestandteil der Bedarfsplanung unserer Stadt und wir unterstützen ihn gerne jährlich über einen Betriebskostenzuschuss.

Dennoch steht der Fortbestand des Vereis nun in Frage. Bauliche Mängel und neue Auflagen erzwingen eine Lösung für die Räumlichkeiten des Kindergartens. Die Stadt befindet sich daher seit einigen Jahren in einem partnerschaftlichen Dialog mit dem Vereinsvorstand der Kindergarteninitiative. In Kenntnis der räumlichen Gegebenheiten vor Ort, sieht auch die Stadt in einem Umbau die letzte Möglichkeit, der Einrichtung eine Zukunft zu sichern. Die Kosten dafür werden sich auf über 200.000 € belaufen. Alleine kann der kleine Verein diese Summe unmöglich aufbringen. Mir als Bürgermeister der Stadt Neckargemünd liegt aus folgenden Gründen sehr daran, dass der Kindergarten Rumpelstilzchen e.V. erhalten bleibt:

VIELFALT: Eine diverse Bildungslandschaft erhöht die Auswahlmöglichkeiten unserer Bürger und damit die Attraktivität unserer Stadt als Wohnort für Familien. Der Kindergarten Rumpelstilzchen unterscheidet sich mit seiner Arbeit nach dem Gordon-Modell und der tiergestützten Pädagogik von allen anderen, hier angesiedelten Einrichtungen. Dadurch trägt er zur Vielfalt im Bereich Erziehung und Bildung bei.

BÜRGERSINN: Elterninitiativen sind in meinen Augen eine sehr sinnvolle Form des bürgerlichen Engagements. Die Elternschaft des Kindergarten Rumpelstilzchen bildet durch die geteilte Verantwortung in der Trägerschaft des Vereins eine besonders lebendige Gemeinschaft. In solch einem Rahmen begegnen sich Bürger unserer Stadt und bewältigen gemeinsam Aufgaben, die ihnen am Herzen liegen. Sie knüpfen aus diesem Anlass untereinander Verbindungen, ebenso wie zur Stadt, zu Unternehmen und anderen Einrichtungen. Das ist das Garn, aus dem eine aktive Bürgerschaft und eine starke Zivilgesellschaft gesponnen sind.

QUALITÄT: In über 30 Jahren hat sich der Kindergarten Rumpelstilzchen über die Grenzen unserer Stadt hinaus und auch in Fachkreisen einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Besonders gelobt werden die Begleitung der Kinder bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen und die ganzheitliche Sicht auf die Lernprozesse der Kinder, gerade im Hinblick auf die weitere Bildungslaufbahn. Der Kindergarten Rumpelstilzchen legt somit den Grundstein dafür, dass Kinder in unserer Mitte zu eigenverantwortlichen und sozialen Mitbürgern heranwachsen.

Natürlich unterstützt auch die Stadt Neckargemünd die geplanten Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen des Kindergartens nach Kräften. Neben einer Anschubfinanzierung und einer Ausfallbürgschaft für einen Kredit, trägt die Stadt über den Betriebskostenzuschuss in Höhe von 63 % die Tilgungsraten mit. Damit ist jedoch die Belastungsgrenze erreicht, die wir unserem Haushalt in dieser Sache zumuten können. Eine Finanzierungslücke von über 40.000 € bleibt bestehen. Diese zu schließen ist eine gewaltige Herausforderung für die sechzehn Familien, die derzeit Mitglied des Vereins sind. Darum bitte ich Sie als Mitbürger der Stadt Neckargemünd:

Helfen Sie mit einer Spende, dem Kindergarten Rumpelstilzchen einen Weg in die Zukunft zu ebnen, so dass dieser besondere Ort für Kinder erhalten bleibt.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Volk, Bürgermeister